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Wirtschaft bedeutet Bewegung, Tempo, Wandel. Selten war die Dynamik so groß wie heute. Die Transformation und Digitalisierung von Gesellschaft und Ökonomie fordert alle Branchen und Unternehmensbereiche heraus. Firmen müssen ein neues Selbstverständnis und erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickeln, aggressiven Wettbewerbern begegnen und zunehmend selbstbewusste Kunden an sich binden.

 

Mit dem Online Magazin Transformation Beats hinterfragt das Beratungsunternehmen goetzpartners diese Veränderungen und stellt tonangebende Trends und Unternehmen in den Mittelpunkt. Damit adressiert es für CxOs, Unternehmer und Führungskräfte die wichtigsten Fragen rund um Strategie, M&A und Transformation. Redaktionell unterstützt wird das Magazin von unabhängigen Journalisten.

 

Bereits kurz nach seinem Start im Herbst 2016 ist das Magazin zu einer wichtigen Plattform für Vordenker und Macher des digitalen Wandels avanciert und wurde mit dem German Brand Award ausgezeichnet (Special Mention).

Digitale Transformation beginnt mit der Smartphone-Arbeit im Zug

Digitale Transformation

Das Tempo ist atemberaubend: in immer kürzeren Zyklen kommen neue digitale Technologien und Produkte auf den Markt, die dazu beitragen, die Gesellschaft in nahezu allen Bereichen zu verändern. Digitale Infrastrukturen bilden das technische Fundament für die digitale Transformation: Funknetze, Netzwerke, Computer- und Smartphone-Hardware und Software-Anwendungen beziehungsweise Apps für inzwischen jeden Bereich des Lebens und Arbeitens.

 

Digitaler Wandel erfasst Gesellschaft und Wirtschaft

 

Zwar werden die Begriffe digitale Transformation und Digitalisierung häufig synonym verwendet, tatsächlich gibt es aber einen wesentlichen Unterschied zwischen ihnen: Digitalisierung betrifft die Veränderung und Ergänzung bestehender Prozesse – digitale Transformation meint die Auflösung alter Strukturen und das Entstehen von zum Teil radikal neuen Abläufen.

 

Definition der digitalen Transformation

Die digitale Transformation bezeichnet einen tiefgreifenden strukturellen Wandel der Gesellschaft. Sie ist eine Folge der Digitalisierung, geht aber weit darüber hinaus. Zwei Beispiele: Messenger-Dienste verändern die Kommunikation grundlegend, die Vernetzung von Autos untereinander und von Fahrzeugen mit ihrer Umgebung könnte schon bald einen radikalen Umbruch in der Mobilität nach sich ziehen.

 

Digitalisierung bedeutet, dass Menschen und Unternehmen immer häufiger und immer mehr digitale Technologien einsetzen, entweder am stationären Rechner oder mobil per Smartphone oder Tablet-PC: So wurden etwa aus Briefen E-Mails. Inzwischen aber findet Kommunikation fast ausschließlich in sozialen Netzwerken oder über Messenger-Apps statt. Oftmals kostenfreie Software-Apps und intelligente Internetanwendungen ersetzen althergebrachte Informationsquellen, Medien und Alltagshilfen. Auch Unternehmen digitalisieren die Kommunikation mit ihren Kunden oder nutzen die Künstliche Intelligenz von Chatbots, um sie zu automatisieren. Sie ersetzen analoge Dokumente, die früher in Aktenordnern abgelegt wurden, durch Dateien, die in der Cloud gespeichert werden, und sie nutzen Virtual oder Augmented Reality, um Produktionsprozesse zu vereinfachen oder um ihr Marketing aufzuwerten. Unter den vielen Entwicklungen, die im Zuge der digitalen Transformation gefördert werden, sind einige für Unternehmen besonders wichtig. Das sind derzeit die Top-10-Trends der digitalen Transformation:

 

  1. Digitalisierung

    Die Umstellung von analogen auf digitale Formate oder Prozesse. Aus Akten wird ein digitales Dokumentenmanagement, aus Vor-Ort-Fortbildungen werden Webinare, aus Fahrkarten digitale Tickets auf dem Smartphone.

  2. Change Management

    Jedes Unternehmen muss seine Geschäftsprozesse ständig an die Möglichkeiten und Herausforderungen neuer Technologien anpassen. Wie können wir noch effizienter produzieren oder mit Kunden kommunizieren? Kluge Antworten auf solche Fragen zu finden, ist Aufgabe des Change Managements.

  3. Mobile Enterprise

    Dank Smartphone, Tablet und Laptop ist ein Mobile Enterprise heute überall, wo seine Mitarbeiter sind. Diesen kommt das durchaus entgegen: Rund ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland betrachten sich selbst als „Mobile Minds“, also als motiviert und fähig, mit mobiler IT zu arbeiten.

  4. Big Data

    163 Zettabyte: Auf dieses Volumen soll die weltweite Datenmenge bis zum Jahr 2025 laut einer Studie anwachsen. 163 Zettabyte sind 163 Milliarden Terabyte, also die 163 mit 21 Nullen. Für solche schon heute kaum überschaubaren Datenvolumina steht der Begriff Big Data.

  5. Industrie 4.0

    Die vernetzte, sich selbst organisierende Produktion. Wichtige Schlagworte sind „Individualisierung“ und „Losgröße 1“: Die Kommunikation zwischen Maschine und Werkstück (smart factory) soll die Herstellung von kundenspezifischen Unikaten ermöglichen.

  6. Virtual/Augmented Reality

    Verkaufsgespräche in Möbel- oder Autohäusern unterstützen, Mitarbeiter auf die Bedienung neuer Maschinen vorbereiten, Echtzeitdaten und Informationen zu einzelnen Bauteilen abrufen – Unternehmen können die virtuelle und erweiterte Realität auf vielfältige Weise für sich nutzen. Vor allem im Bereich Produktion und Wartung sind in den kommenden Jahren große Investitionen zu erwarten.

  7. Predictive Maintenance

    Ziel der vorausschauenden Wartung ist es, mögliche Störungen zu erkennen und zu beheben, bevor diese auftreten. Sensoren liefern Daten aus dem Betriebsablauf; die Analyse dieser Daten weist frühzeitig darauf hin, welche Bauteile wann ausfallen werden. Unternehmen können so Produktionsausfälle minimieren oder ganz vermeiden.

  8. Künstliche Intelligenz

    Software, die eigenständig Probleme löst oder Fragen beantwortet. Unternehmen setzen KI häufig in der Kommunikation mit Kunden ein (Chatbots), so zum Beispiel die Evonik Digital GmbH. In der digitalen Rechtshilfe wird bereits Software wie ein Rechtsanwaltsassistent eingesetzt. Der Begriff ist allerdings umstritten: Zukunftsforscher Matthias Horx bestreitet die Existenz von Künstlicher Intelligenz, Visionär Elon Musk hält sie für „die größte Gefahr für die Menschheit“

  9. Internet of Things

    Die Vernetzung von smarten Objekten untereinander und mit dem Internet ermöglicht es diesen Geräten und Maschinen, auch ohne menschlichen Input zu agieren und zu reagieren. Das Internet of Things (IoT) zwischen Autos, Ampeln usw. ist die Grundlage für das Autonome Fahren.

  10. Cloud Computing

    Private Nutzer und/oder Unternehmen legen ihre Daten nicht mehr auf lokalen Geräten ab, sondern in einem virtuellen Speicher, der online zur Verfügung gestellt wird. Neben Speicherplatz kann beispielsweise auch Software über das Internet bereitgestellt werden: Der Nutzer verwendet diese, ohne sie auf seinem eigenen Rechner zu installieren.

 

Digital Business Transformation

 

Mit Digital Business Transformation wird der tiefgreifende Wandel der Ökonomie bezeichnet: App- und Software-Hersteller werden zu Cloud-Anbietern (Platform as a service), und Unternehmen, die zum Beispiel Autos bauen, verkaufen in Zukunft vielleicht nicht mehr einzelne Fahrzeuge, sondern bieten Sharing-Modelle und über Smartphone-Apps gezielt individuelle Mobilitätslösungen an. Solche Umbrüche verändern Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe im gesamten Unternehmen, viele Mitarbeiter müssen sich in neue Aufgabengebiete einarbeiten, es entstehen gänzlich neue Jobs. Nicht wenige Traditionsunternehmen müssen sich deshalb von heute auf morgen mit der Konkurrenz durch innovative Start-Ups auseinandersetzen.

 

Kluges Innovationsmanagement als Grundlage

 

Führt man sich zum Beispiel die zunehmende Verbreitung von 3D-Druckern vor Augen, wird gut deutlich, welche Auswirkungen der digitale Wandel hat und haben wird. Die nächste disruptive Geschäftsidee könnte aus einem kleinen Unternehmen oder vielleicht sogar der Garage nebenan stammen, in der nicht viel mehr als ein 3D-Drucker und ein Laptop stehen. Deshalb müssen etablierte Unternehmen auf die immer schnelleren Entwicklungen mit einem klugen Innovationsmanagement reagieren.

 

Die digitale Transformation birgt Chancen und Herausforderungen

 

Zu wenige deutsche Firmen verfügen über eine Digitalstrategie, die jedoch dringend notwendig ist, um die Chancen von Big Data, Cloud Computing und Data Analytics zu nutzen. Hier gibt es Nachholbedarf, wie zahlreiche Befragungen und Arbeiten nahelegen, etwa die Studie „Deutschland 4.0“ von Dr. Holger Schmidt und Prof. Dr. Tobias Kollmann. In ihrer Schrift machen sich die beiden Wissenschaftler wie viele andere auch für den Auf- und Ausbau digitaler Kompetenzen stark.

 

Technische Lösungen und strukturelle Veränderungen

 

Wie Digitalisierungsstrategien funktionieren können, zeigen einige gute Beispiele aus Wirtschaft und Industrie, die die Herausforderung offensiv annehmen. Um sie zu meistern, ist ein Umdenken gefragt, und das betrifft technische Lösungen ebenso wie strukturelle, organisatorische und mentale Veränderungen. Für eine konkurrenzfähige Aufstellung von Unternehmen sind kurze Entscheidungswege und ein schlaues Projektmanagement nötig.

 

Digitale Transformation offenbart Innovationen aus dem 3-D-Drucker
Mithilfe von Laptop und 3D-Druck lassen sich Innovationen heute schnell entwickeln (Bild: iStock.com/AzmanJaka)

 

So entwickeln sich einige Branchen dank der Vernetzung immer stärker in Richtung einer smarten, datenbasierten und hochautomatisierten Industrie 4.0. In dieser Industrie der Zukunft sitzt am Vorstandstisch neben CEO, CFO, COO, CTO und CSO folgerichtig der CDO, der Chief Digital Officer, zuständig für die digitale Strategie. Das Potenzial für digitale Transformation ist vielerorts enorm, und der von den Informationstechnologien getriebene Wandel hin zum Internet der Dinge, dem IoT, ist nicht mehr aufzuhalten.

 

Digitale Transformation auf transformationbeats.com

 

Welche Möglichkeiten es in einer digitalisierten Welt für vorausdenkende Führungskräfte gibt und wie Unternehmen sich am besten aufstellen, lesen Sie hier. Mit vielen spannenden Geschichten zu digitalen Geschäftsmodellen aus den unterschiedlichsten Perspektiven bietet Transformation Beats einen Überblick und zahlreiche Impulse, sich mit der digitalen Transformation auseinanderzusetzen.